HOLZ UND ERSATZSTOFFE
MASSIVES HOLZ
ZEDER
MAHAGONI
GUASIBÁN.
CHICHIPATE.
ZYPRESSE
RADIATA-KIEFER
BEHANDELTES KIEFERNHOLZ
Holz, ein lebendiger Rohstoff, besitzt viele Eigenschaften wie Maserung, Poren, unterschiedliches Aussehen je nach Lichteinfall, temperaturbedingte Dehnungen und Zusammenziehungen, Feuchtigkeitsgehalt, Alkalinität usw.
Diese Eigenschaften sind durch unterschiedliche Verfahren beeinflussbar, die je nach Verwendungszweck eingesetzt werden. Da es sich bei Holz um eine ERNEUERBARE RESSOURCE handelt, ist es überaus wichtig, dass es aus kontrolliertem Anbau stammt, so sichern wir eine nachhaltige und hochqualitative Versorgung.
TECHNISCHE HÖLZER
TEAK-HOLZ
ZEDER
Dies ist das Ergebnis eines Verfahrens, das die inneren Spannungen des Holzes mit dem Ziel kompensiert, ein stabileres Verhalten als bei naturbelassenem Holz zu erreichen. Dadurch erhält man eine furnierähnliche Oberfläche mit einer gleichmäßigen Maserung.
PRESSHOLZ
Diese Werkstoffe werden durch Pressverfahren unter Beimischung von Klebstoffen hergestellt, gepresst werden dabei aus dem Holz gewonnene Holzmasse bzw. Harzkomponenten.
FURNIERHOLZ
Diese Werkstoffe bestehen aus einer beiderseitig mit einer 0,6mm dicken Furnierschicht beklebten Pressholztafel.
MDF
Dieser Werkstoff besteht aus in der Regel aus Kiefernholz gewonnener Holzmasse, die in mehreren Lagen aufeinander gelegt werden. Das Herstellungsverfahren ähnelt dem der Pappe. Es ist in verschiedenen Dichten lieferbar.
MELAMIN
Mit einem Kunststofffilm überzogenes Pressholz. Es gibt ein ähnliches, mit Papier als Deckschicht versehenes Material, das jedoch keine lange Lebensdauer aufweist.
KUNSTSTOFFLAMINATE
Bekannt als Resopal durch das Markenprodukt, das als Erstes auf den Markt kam. Es besteht aus einer Reihe dünner Polymerschichten, die eine wasserfeste Kunststoffoberfläche aufweisen.
THERMOPLASTISCHER PVC-FILM
Es ist ein genauso wie ein Blatt 80gr-Schreibmaschinenpapier dicker Film mit den Eigenschaften von PVC, der durch ein thermisches Verfahren die Gestalt der Form dauerhaft annimmt, auf die er geklebt werden soll. Dadurch überträgt er auf diese Form seine Eigenschaften hinsichtlich Wasserundurchlässigkeit, Schlagfestigkeit, Wasch- und Schleifmittelfestigkeit.
LACKE
NITROCELLULOSE
VERSIEGELUNGSLACK
Lacke
Lacke der ersten Generation, deren Träger ein Lösungsmittel war, normalerweise Verdünner, der die festen Bestandteile auf eine Oberfläche wie die von Holz und einigen seiner Ersatzstoffe überträgt und sie dort bindet. Das Ergebnis ist ein Kristallgefüge, das die Oberfläche bedeckt.
Nachteile:
Dieses Kristallgefüge besitzt nur eine geringe Schlagfestigkeit, daher neigen die damit lackierten Möbel dazu, Kratz- und Schlagspuren zu zeigen, denn das Gefüge reißt in der Umgebung der versetzten Schläge ein.
Mit der Zeit lösen sich die festen Bestandteile vom Untergrund, dadurch wird eine Instandsetzung erforderlich, und das Möbelstück muss erneut lackiert werden.
Die Farben zeigen geringe Festigkeit gegen UV-Strahlung, deshalb verblassen sie durch direkten oder indirekten Lichteinfall.
POLYESTERE
Lacke der zweiten Generation. Sie sind das Produkt der Mischung eines Komponenten mit seinem Katalysator, die Trocknung erfolgt auf chemischen Wege. Der so erhaltene Film muss mit Schleifmitteln bearbeitet werden, um eine glatte, durchsichtige und glänzende Oberfläche zu bekommen. Dieses Produkt führte die Mode des Glanzslacks in den 80ern herbei.
POLYURETHANE
Lacke der dritten Generation. Sie sind das Produkt der Mischung einer Polymerbase mit einem Katalysator und einem Lösungsmittel, die Trocknung erfolgt ebenfalls auf chemischen Wege. Der Träger enthält ein homogenisierendes Wachs, das zum Aufschwimmen neigt und nach der Trocknung der Mixtur an der Oberfläche verbleibt. Dieses Wachs muss entfernt werden, damit die Polyurethan-Deckschicht, die als Oberflächenfinish aufgetragen wird, haften kann.
Ergebnis: Ein plastischer und dadurch schlagfester Film, der die Form des Untergrunds nach einem eventuellen Schlag annimmt.